Diagnostik und Therapie
Lesen und Schreiben sind wichtige Bestandteile des Schulerfolges, in nahezu allen Schulfächern sind zunehmend geübtes Textverständnis und schriftliches Arbeiten gefordert.
Schwierigkeiten im Umgang mit der Schriftsprache und auch eine Lese-/Rechtschreibschwäche (auch Legasthenie, LRS oder Lese-Rechtschreib-Störung) zeigen sich bereits in der Grundschule häufig durch einige der folgenden Merkmale:
Schreiben:
- mal sind Wörter richtig geschrieben, dann wieder falsch
- beim Diktat Zuhause gibt es die wenigsten, beim Aufsatz in der Schule die meisten Fehler
- es scheint beim Schreiben an Konzentration zu mangeln
- knifflig sind Wörter mit »ie«, »h«, »qu«, Dopplungen
- es werden d/t, e/ä, k/ck verwechselt
- unklares Schriftbild
- vermehrtes Üben bringt keinen dauerhaften Erfolg
- Schreiben wird (zunehmend) vermieden
Lesen:
- Geschichten werden lieber gehört als selbst gelesen
- das Lesen ist stockend
- mitunter eher technisches Erlesen, jedoch
- das Textverständnis fällt schwer
- Bücher werden angefangen, bleiben liegen und
- einige Bücher sind gleichzeitig angelesen
Mit wiederkehrenden Misserfolgen sinken mit der Zeit oft Selbstvertrauen und Motivation.
Diagnostik und Therapie
- Rechtschreibtest
- Leseverständnistest
Individuelle Hilfe setzt an, wo das Problem entsteht. Das ergibt sich im diagnostischen Gespräch und durch entsprechende Diagnostik mit anerkannten Tests.
Da in der Regel die Verarbeitung von Wörtern nicht effektiv ist, vermittelt die Lerntherapie in meiner Praxis effiziente Strategien der Wahrnehmung und Speicherung von Wörtern.
Termine werden zu Beginn (ca. 8-10 Wochen) einmal wöchentlich vereinbart, im weiteren Verlauf dann je nach Bedarf zwei, später ein Mal im Monat, da kurze Übungseinheiten dann auch Zuhause durchgeführt werden können.
Ein Gutachten kann ggf. die Notwendigkeit gezielter schulischer Förderungsmaßnahmen bescheinigen.
Interview mit der Zeitschrift »Eltern for family«